Das Must-have der Zukunft: eine Cybersicherheitskultur

Wieso Unternehmen heute auf eine solide Cybersicherheitskultur angewiesen sind

In der Schweiz ist das Risiko, als Unternehmen einen Cyberangriff zu erleiden, deutlich höher als bei unseren europäischen Nachbarn, insbesondere die Gesundheitsbranche und der Öffentliche Dienst sind betroffen. Dennoch gibt es Hoffnung, denn wer heute in eine solide Cybersicherheitskultur investiert, ist bestens für die Zukunft gewappnet.

Die Zahl der Cyberangriffe ist weltweit höher denn je. Alle 39 Sekunden wird ein Cyberangriff gestartet. Grund dafür sind unter anderem die fortschreitende Digitalisierung und die veränderten Geschäftspraktiken infolge der Covid-19-Pandemie. Oft gehen Cyberangriffe mit grossen finanziellen Einbussen und Reputationsschäden einher. Dies könnte vermieden werden, da sich mit relativ geringen Investitionen bereits ein erheblicher Schutz gegen Cyberangriffe errichten lässt. 

 

Tatsache ist: Wenn es um Cybersicherheit geht, spielen die Grösse, die Branche, die Anzahl der Vermögenswerte oder Mitarbeitenden Ihres Unternehmens keine Rolle. Schon ein einziger Sicherheitsverstoss kann ein Unternehmen hunderttausende von Franken kosten. Daher ist es nicht überraschend, dass 60% aller Unternehmen einen Cyberangriff nicht überleben. Eine vorbeugende Investition lohnt sich also.

 

Schweiz vorne mit dabei

Die Schweiz ist auf der Hit-Liste der Angreifer ganz vorne mit dabei. Im europäischen Vergleich ist hier das Risiko, als Unternehmen einen Cyberangriff zu erleiden, deutlich höher. Der Druck auf die Unternehmen ist gross, denn viele KMUs müssen ihre Ausgaben sorgfältig abwägen. Cybersicherheit wird daher nur selten in die jährliche Budgetplanung mit einbezogen. Welche Massnahmen Ihr Unternehmen zu einem sichereren Ort machen, können Sie in unserem eBook «Mehr Sicherheit dank einer gesunden Cybersicherheitskultur» lesen.

 

Gesundheitswesen und Behörden unter Beschuss

Angriffe werden in verschiedenen Marktsegmenten beobachtet: Industrie, Behörden, Bildung, Chemie und Immobilien. Mit Abstand am meisten betroffen ist das Gesundheitswesen. Auf Platz zwei folgen Plattformen aus dem Öffentlichen Dienst. «Datendiebstahl» ist das Wort des Tages. Denn personenbezogene Daten sind heute oft mehr wert als bares Geld. 

 

Menschliches Versagen im Fokus

Die grösste Schwachstelle im Kampf gegen Cyberangriffe bilden Lücken in der Cybersicherheit, die durch menschliches Fehlverhalten verursacht wurden. Daher ist es essentiell, dass Mitarbeitende fortlaufend und ihren Rollen entsprechend mittels Security Awareness Trainings geschult werden, dass unternehmensweit das Verantwortungsgefühl gefördert und so eine wirkungsvolle Cybersicherheitskultur verankert wird. Aber neben modernsten Abwehrtechnologien und geschulten Mitarbeitenden bedarf eine solide Cybersicherheitskultur noch weiterer Punkte: 

 

Als Erstes muss das Leadership Team an Bord sein und sicherstellen, dass das Thema Cybersicherheit im Unternehmen ernst genommen wird. Stakeholder müssen ernannt und Sicherheitsrichtlinien vorhanden und deren Inhalt allen Mitarbeitenden bekannt sein. Damit die Kommunikation bei einer Verletzung der Cybersicherheit funktioniert, müssen Kommunikationskanäle klar definiert und einfach zugänglich sein. Um ausserdem zu gewährleisten, dass die Sicherheit stets den letzten Angriffsentwicklungen und Schutzbedürfnissen entspricht, muss sie mit realen Testszenarien regelmässig auf die Probe gestellt und wenn nötig aktualisiert werden.  

 

Lesen Sie in unserem eBook «Mehr Sicherheit dank einer gesunden Cybersicherheitskultur», gute Cybersicherheitsstrategie und -kultur ausmacht.