Mit Co-Creation zu nahtlosen Verbindungen

Wie die SBB und ihre Partner die Zukunft der individuellen Mobilität gestalten

Die SBB haben mehrere parallele Projekte lanciert, um den Personen- und den Güterverkehr für die Zukunft aufzugleisen. Um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen, setzen sie auf einen Co-Creation-Ansatz mit internen und externen Anbietern.

Letztes Jahr haben die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB AG) mehrere parallele Projekte lanciert, um die Zukunft des Personen- und des Güterverkehrs zu gestalten. Um sie auf diesem Weg zu unterstützen, haben die SBB verschiedene Partner an Bord geholt. AdNovum wurde beauftragt, Software-Dienstleistungen für mehrere dieser Projekte zu erbringen, um eine nahtlose sowie zeit- und kostenoptimierte Benutzererfahrung zu schaffen.

 

Willkommen an Bord, externe Anbieter!

Ramona und Yves sind zwei der an diesen SBB-Projekten beteiligten Mitarbeitenden von AdNovum. Beide durchliefen einen umfassenden Onboarding-Prozess, bevor ihr Einsatz begann. «Der Onboarding-Prozess war sehr effizient, sodass wir nun auf demselben Stand sind wie die anderen Entwickler», sagt Yves. Ramona stimmt zu: «Bei der Einführung ging es um viel mehr als reine IT-Fragen. Wir lernten viel über die Bahn und den Bahnverkehr sowie insbesondere die internen Mechanismen von SBB und SBB Cargo. Dieses Hintergrundwissen half uns enorm, ein ganzheitliches Verständnis unserer Projekte zu entwickeln.» Roman Caspar, Product Owner bei der SBB, betont die Wichtigkeit eines gründlichen Onboardings: «Externe Mitarbeitende sollen schnell Teil des Teams werden und sich mit unserer komplexen Domäne vertraut machen.»

 

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Ramona arbeitet als Entwicklerin am Realtime Optimizer (RTO One), einem Teil des Rail Control System (RCS). Der RTO One erkennt automatisch Konflikte auf Bahnlinien und errechnet anhand von Algorithmen den besten alternativen Weg. «Für die Disponenten ist das eine riesige Hilfe», erklärt Ramona. «Der RTO One senkt die Wartezeiten enorm und macht ein manuelles Eingreifen bei Konflikten Schritt für Schritt unnötig.» Indem es hilft, Störungen zu vermeiden oder zu lindern, trägt dieses transparente Überwachungssystem auch zu einer besseren Energieeffizienz bei. Ramona ist nicht nur vom Projekt begeisterst – sie schätzt es auch, dass nach Scrum entwickelt wird. «Jeder trägt mit Feedback und Ideen dazu bei, dass wir stets eine überzeugende Lösung finden, wenn Schwierigkeiten auftreten. Obwohl unsere Gruppe sowohl aus internen als auch aus externen Experten besteht, sind wir als Team zusammengewachsen.»

 

Verschiedene Blickwinkel bringen ein Unternehmen voran

«Dank Co-Creation können die SBB ihr bestehendes Know-how ergänzen und frisches Wissen von Personen auf dem freien Markt erhalten, was uns zudem einen Aussenblick ermöglicht», sagt Roman Caspar. Wenn die SBB externe Mitarbeiter rekrutieren, suchen sie gezielt nach Teamplayern. «In unseren Projekten bringen wir unterschiedliche Gedankenwelten und Kulturen zusammen – von äusserst agil bis zu hierarchisch. Damit müssen externe Teammitglieder umgehen können, genauso wie mit den hohen Qualitätsanforderungen der internen Kunden.» Ebenso wichtig sind gemäss Roman Caspar Neugierde, Lernbereitschaft und Offenheit.

 

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Yves betont ebenfalls den ausgeprägten «SBB Spirit» im Projekt: «Jeder ist mit Leidenschaft bei der Sache, das wirkt ansteckend.» Wie Ramona schätzt auch er die Arbeitsbedingungen bei den SBB sehr. «Die Infrastruktur ist absolut top. Egal ob ich vor Ort oder von ausserhalb arbeite, es funktioniert alles bestens. Der agile Entwicklungsprozess bündelt die Fähigkeiten aller Teammitglieder und stellt sicher, dass wir grossartige Ideen und Systemverbesserungen hervorbringen.» Als UX Designer arbeitet Yves an Cargo Digital mit, einem Projekt der SBB-Tochter SBB Cargo und eine Komponente von Greenfield, der Bestelloberfläche für Kunden. Cargo Digital soll das Gütermanagement auf Schweizer Schienen neu ausrichten. Wurden bis anhin manuell Excel-Tabellen ausgefüllt, erfolgen Bestellungen mit dem neuen System digital, und zwar auf benutzerfreundliche und benutzerzentrierte Weise. B2B-Kunden können über einen nahtlosen Bestellprozess bequem Güterwaggons anfordern, diese in Echtzeit überwachen und nachverfolgen sowie von zahlreichen Zusatzdiensten des neuen Systems profitieren. Das wird sich gemäss Yves auf praktisch alle Branchen auswirken: «Nahrungsmittel, Chemie, Maschinen – was man will. Für Unternehmen, die auf einen sicheren Gütertransport angewiesen sind, ist diese neue Lösung von grossem Nutzen.»

 

Die SBB setzen auch in Zeiten von Corona auf Teams aus internen und externen Mitarbeitenden. Für ein reibungsloses Teamwork sorgt die Co-Creation-Infrastruktur, auch wenn die Mitarbeitenden im Home Office sind. «Die Corona-Krise führt zu einem langfristigen Umdenken. Die SBB werden ihr Ziel, möglichst produktiv und effizient in Teams zusammenzuarbeiten, konsequent weiterverfolgen», so Roman Caspar.

Kontaktieren Sie uns – wir sind jederzeit gerne für Sie da!

Andrew Goulding Key Account Manager SBB